„Biosphären-Produkte unter einem Dach“: Machen Sie mit und leisten Sie Ihren Beitrag zur Gestaltung der Qualitätskriterien von Produkten aus dem Biosphärengebiet.

„Biosphären-Produkte unter einem Dach“: Machen Sie mit und leisten Sie Ihren Beitrag zur Gestaltung der Qualitätskriterien von Produkten aus dem Biosphärengebiet.

Wer sich Vorteile aus der Vermarktung regionaler Produkte erwartet oder wer Produkte mit einem Hinweis auf das Biosphärengebiet vermarkten will, kann sich anmelden und mitgestalten. Näher Informationen erhalten Sie hier.

Kfz-Steuerbefreiungsverfahren

Mit Übergang der Zuständigkeit für die Kfz-Steuer auf die Hauptzollverwaltung wurden für Landwirte, die Zugmaschinen oder Sonderfahrzeuge von der Steuer befreien lassen wollten, neue bürokratische Erschwernisse eingeführt. So wurde u. a. gefordert, dass auch Einheitswertbescheide von den Verpächtern vorzulegen sind. Der Bauernverband hat sich beim BMF gegen diese Praxis eingesetzt und war nun erfolgreich. Die Vorlage von Einheitswertscheiden der Verpächter oder die Vorlage beglaubigter Unterlagen ist grundsätzlich nicht mehr erforderlich. Des Weiteren wurden praktikable Möglichkeiten für die Steuerbefreiung von Anhängern geschaffen, die hinter verschiedenen Zugmaschinen geführt werden.

Direktzahlungen-Durchführungsgesetz ist beschlossen

Das Direktzahlungen-Durchführungsgesetz zur Regelung grundsätzlicher Fragen der nationalen Umsetzung der GAP hat heute den Bundesrat ohne Anrufung des Vermittlungsausschusses passiert. Damit besteht für die Landwirte in vielen wichtigen Fragen nun Planungssicherheit. Gleichwohl werden die zwischen Bund und Ländern gefundenen Kompromisse im Deutschen Bauernverband (DBV) teilweise kritisch gewertet.

Dies gilt insbesondere für die Regelungen zum Dauergrünland, mit denen durch ein absolutes Pflug- und Tauschverbot auf allen FFH-Flächen über das fachlich Erforderliche hinausgegangen wird. Auch der generelle Genehmigungsvorbehalt für die Umwandlung von Dauergrünland schränkt die Entscheidungsbefugnisse der Landwirte weiter ohne sachliche Rechtfertigung ein.

Der DBV erwartet noch vor der Sommerpause die Vorlage der Entwürfe für die noch erforderlichen nationalen Durchführungsverordnungen. Hier gilt es insbesondere bei den technischen Details zum Greening und „aktiven Landwirt“ sach- und praxisgerechte Regelungen sicherzustellen.

(Quelle: DBV)

Bauernverband mit Stellungnahme zum Landesjagdgesetz

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben der Landesjagdverband, der Landesbauernverband in Baden-Württemberg, der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband, der Grundbesitzerverband, der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer und die Forstkammer den vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vorgestellten Arbeitsentwurf des „Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes für Baden-Württemberg“ abgelehnt.
Landesweit sind Landwirte wie Jäger äußerst verärgert über den Ablauf und die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens.

Der Kreisbauernverband Reutlingen hat in einem Schreiben an die Landtagsabgeordneten der SPD und der Grünen in einem Schreiben mit Nachdruck verdeutlicht, dass die Regelungen zum Wildschadensersatz bei Mais, wonach der geschädigte Landwirt 20 Prozent des Schadens selbst tragen soll, nicht akzeptiert werden. Juristen halten diese Regelung für verfassungswidrig.

Gewässerrandstreifen

Das Umweltministerium hat sich inzwischen auf unsere Mitmachaktion zur Gewässerrandstreifen-Problematik gemeldet.

Nachstehende Antwort wurde am vergangenen Freitag an die Teilnehmer der LBV-Mitmachaktion versendet.

Falls ein Gewässer nicht im Amtlichen Digitalen Wasserwirtschaftlichen Gewässernetz (AWGN) geführt ist, sind die Grundstücke an diesem Gewässer vom Verbot chemischen Pflanzenschutzes und Düngung nicht betroffen. Das erklärt das Umweltministerium in seiner Antwort an die Teilnehmer der Mitmachaktion. Sollte ein wasserwirtschaftlich bedeutendes Gewässer im AWGN nicht aufgeführt sein, ist es laut Ministerium Aufgabe der Wasserbehörde, den betroffenen Landwirten eine andere Einstufung mitzuteilen.

Einblick in das AWGN erhalten Sie über die Homepage der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) auf www.lubw.baden-wuerttemberg.de bzw. http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml, Sie müssen dann die Informationen zu den Gewässern über die sogenannten „Themen“, in die Karte einblenden.

Landesbauernverband sucht Ausbildungsbetrieb des Jahres

Der Nachwuchs ist unsere Zukunft: Mit der Auszeichnung des „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ möchte der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) das große Ausbildungsengagement in der baden-württembergischen Landwirtschaft würdigen. Der LBV schreibt erstmals anlässlich des Landwirtschaftlichen Hauptfestes (LWH) den Ausbildungsbetrieb des Jahres aus. Teilnehmen können alle Ausbildungsbetriebe. Einsendeschluss ist der 12. Mai 2014.

Rund 700 junge Menschen befinden sich derzeit in der Ausbildung zum Beruf Landwirt. Ermöglicht wird diese erfolgreiche Nachwuchskräftesicherung durch das hohe Ausbildungsengagement der rund 420 aktiven Ausbildungsbetriebe im Beruf Landwirt/in in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Beruflichen Schulen. Sie investieren viel Zeit, Kraft und Herzblut in die Entwicklung der jungen Menschen.

Stellvertretend für die vielen erfolgreichen Ausbildungsbetriebe wird erstmals im Rahmen des Landwirtschaftlichen Hauptfest öffentlichkeitswirksam ein Ausbildungsbetrieb prämiert. Der LBV möchte die besondere Qualität und das Engagement in der Berufsausbildung würdigen. Betriebe können durch die Kreisbauernverbände vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Durch einen kurzen Bewerbungsbogen werden die Ausbildungsaktivitäten erfragt. Die Auswahl trifft eine Juri des LBV.

Dabei gibt es verschiedene Bewertungskriterien – unter anderem:

  • Dauer der Ausbildertätigkeit
  • transparenter Ablauf der Ausbildung
  • gute Arbeitsbedingungen
  • gezielte Förderung der Auszubildenden
  • bezogen auf das Leistungspotential des Ausbildenden gute/sehr gute Abschlussleistungen

Den vollständigen Fragebogen bzw. Bewerbungsbogen erhalten Sie bei uns.
Ansosnten können Sie sich bei Rückfragen auch gerne an Kathrin Walter, LBV-Referat Bildung Tel: 0711/2140-150 wenden.

LBV-Mitmachaktion „Gewässerrandstreifen: Willkürlichen Vollzug stoppen!“

Unterstützung und Bewerbung der LBV-Mitmachaktion „Gewässerrandstreifen: Willkürlichen Vollzug stoppen!“ ab Aschermittwoch, den 5. März 2014

Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg e. V. (LBV) startet am Aschermitt-woch, den 5. März 2014 auf www.meine-bauernfamilie.de die Mitmachaktion „Ge-wässerrandstreifen: Willkürlichen Vollzug stoppen!“.

Wir bitten Sie, die LBV-Aktion zu unterstützen. Jeder kann mitmachen und mit wenigen Klicks auf der Online-Plattform www.meine-bauernfamilie.de eine vorgefertigte E-Mail an Umweltminister Untersteller und Landwirtschaftsminister Bonde sowie die SPD- und Grünen-Mitglieder des Landtags-Ausschusses für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz verschicken. Jede E-Mail zählt, um auf die unzumutbare Situation der Landwirte vor Ort hinzuweisen.

Um was geht es:
Hintergrund ist, dass in Baden-Württemberg seit dem 1. Januar 2014 im Abstand von fünf Metern zu Gewässern der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln verboten ist. Diese unsinnige Regelung wird von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich und willkürlich umgesetzt. Viele Betroffene weisen auf Unklarheiten in zahlreichen Fällen hin. Das Umweltministerium ist jedoch nicht in der Lage, die Landwirte darüber zu informieren, welche konkreten Gewässerabschnitte betroffen sind. Die Verunsicherung der Bauern vor Ort und die Sorge vor unberechtigten Sanktionen ist groß.

In dieser Situation gibt es nur eine Möglichkeit: Das Umweltministerium muss die sofortige Aussetzung des Vollzugs dieser Vorschrift anordnen. Unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer E-Mail über das Mitmachportal www.meine-bauernfamilie.de.
Mittwoch, den 5. März 2014 fällt der Startschuss der Aktion. Alle Interessierten und Betroffenen können auch über www.lbv-bw.de und www.bwagrar.de teilnehmen.

LBV fordert Aussetzung des Vollzugs bei Gewässerrandstreifen

Der LBV-Vorstand fordert die sofortige Aussetzung des Vollzugs bei der Umsetzung der Gewässerrandstreifen. Ungenaue Kartierungen dürften nicht als Entscheidungsgrundlage verwendet werden.

Der Vorstand des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV) hat am 26. Februar 2014 in seiner Zusammenkunft an der Bauernschule in Bad Waldsee eine Resolution zur Umsetzung der Gewässerrandstreifen nach § 29 des Wassergesetzes für Baden-Württemberg beschlossen.

Bauernverband fordert sofortige Aussetzung des Vollzugs

Der LBV-Vorstand fordert die sofortige Aussetzung des Vollzugs, um zunächst die konkrete Betroffenheit eindeutig zu klären. Ungenaue Kartierungen dürften nicht ungeprüft als Entscheidungsgrundlage der Behörden verwendet werden.

Die LBV-Resolution im Wortlaut

Die Resolution des LBV-Vorstands zur 126. Vorstandssitzung am 25. und 26. Februar 2014 in Bad Waldsee im Wortlaut:

„Wassergesetz für Baden-Württemberg
Hier: Umsetzung der Gewässerrandstreifen nach § 29

Seit dem 1. Januar 2014 ist in einem Bereich von 5 m zu Gewässern der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln verboten. Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg e. V. (LBV) fordert  Auskunft darüber, wie stark und vor allem in welchen Bereichen die landwirtschaftlichen Betriebe unmittelbar betroffen sind. Nach Angaben des Umweltministeriums gilt dieses Verbot auf 1600 ha landwirtschaftlicher Fläche.

Viele Bauern weisen auf Unklarheiten in zahlreichen Fällen hin. Das Land ist jedoch nicht in der Lage, die Landwirte zeitnah darüber zu informieren, welche konkreten Gewässerabschnitte betroffen sind. Dies führt zu großer Verunsicherung vor Ort.
Schon heute ist der Gewässerschutz bei der Ausbringung von Dünge- und Pflan-zenschutzmitteln durch umfangreiche Anwendungsvorschriften gewährleistet.

In dieser Situation fordern wir eine sofortige Aussetzung des Vollzugs, um zunächst die konkrete Betroffenheit eindeutig zu klären. Ungenaue Kartierungen dürfen nicht ungeprüft als Entscheidungsgrundlage der Behörden verwendet werden.“

DBV veröffentlicht „Faktencheck Landwirtschaft 2014“

DBV: Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um moderne Landwirtschaft

Komplexe Zusammenhänge und Entwicklungen in der Landwirtschaft auf den Punkt bringen: Das ist der Kerngedanke des neuen „Faktencheck Landwirtschaft 2014“, den der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2014 herausgegeben hat. „Missverständnissen und Vorurteilen wollen wir entgegentreten, indem wir die Fakten für sich sprechen lassen und interessierten Menschen zugänglich machen“, erklärt DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

Der Faktencheck beschäftigt sich unter anderem mit der Nutztierhaltung, den Agrarexporten, der Futtermittelversorgung und Futtermittelimporten sowie mit der Düngung und der Situation der Bienen.

Den Faktencheck können Sie HIER herunterladen.